Kosmische Liebe

Filmrezension:

Den Sternen so nah


2017
Regie: Peter Chelsom. Schauspieler: Asa Butterfield (Gardner), Britt Robertson (Tulsa), Gary Oldman (Nathaniel Shepherd), Carla Gugino (Kendra),…

FSK ab 6 Jahren

Irgendwann in naher oder ferner Zukunft. Ein Pilotprojekt von Astronauten startet zum Mars. Die erste bemannte Station soll von der Crew betrieben werden. Auf der Reise stellt sich heraus, das die leitende Astronautin schwanger ist. Das Kind wird auf dem Mars zur Welt kommen und in Schwerelosigkeit heranreifen. Bei der Geburt auf dem Mars stirbt die Mutter, nachdem sie einen kleinen Jungen zur Welt gebracht hat.
12 Jahre später. Gardner ist unter Wissenschaftlern aufgewachsen und ein sehr intelligenter Junge. Durch die geringe Schwerkraft hat er allerdings eine schwache Knochendichte und ein zu großes Herz. Er wird die Erde wahrscheinlich nie sehen können, denn er könnte dort nicht überleben. Gardners Existenz wurde vor der Welt geheim gehalten. Seine einzigen Lichtblicke sind die Chat-Kontakte mit dem Erdenmädchen Tulsa. Doch dann beschließen die Leiter des Projekts ihn aller Bedenken zum Trotz zurück zur Erde zu bringen. Gardner bricht dort aus sobald er kann und versucht sich zu Tulsa durch zu schlagen. Mit ihr will er seinen unbekannten Vater finden.
Normalerweise rezensieren wir ja sonst eher Bücher. Doch der Film war wirklich richtig schön und vielleicht hat ja der ein oder andere noch nichts von ihm gehört. Daher wollte ich ihn euch nicht vorenthalten. Es ist ein wirklich schönes Roadmovie über die erste Liebe mit kosmischem Hintergrund. Die Hauptcharaktere waren meiner Meinung nach durchweg gut gespielt. Unbedingte Empfehlung.

14.9.17, J. Dietrich

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